ENGESP

BARROCOMATIK entstand aus der Intention heraus, barocke Musik einem Publikum aller Altersstufen näher zu bringen. Das Schauspiel, das ohne Worte auskommt, verbindet clowneskes, gestisches und Figurentheater mit poetischen Bildern und Livemusik, gespielt von vier Barockmusiker*innen mit Geige, Oboe, Fagott und Theorbe. Barrocomatik ist die Geschichte eines Ingenieurs, der die Zuschauenden in sein Universum der mechanischen Automaten einlässt, die er geschaffen hat, um sich nicht den Gefühlen stellen zu müssen, die in Beziehungen zu anderen Menschen entstehen. Der Aufstand dieser Maschinen führt ihn auf eine emotionale Reise, die ihn schlussendlich aus seiner Isolation befreien wird. In dem Stück geht es um die Folgen übermäßigen Technologie-Gebrauchs, von der Isolation bis hin zum vermeintlichen Gefühl von Sicherheit und Kontrolle. Um die Gefahr, dass wir alle wie Maschinen funktionieren sollen und um unsere Fähigkeit, Mauern einzureißen, sich weiter zu entwickeln und Neuanfänge zu wagen. Den Wert, ein Mensch und frei zu sein.

Mit Musik von Bach, Telemann, Vivaldi, Lully, Rebel u.a.

Altersempfehlung: ab 4 Jahre

Cristina Aguirre

Schauspiel

Claudio Levati

Schauspiel

Nele Vertommen

Oboe und Blockflöte

Nora Hansen

Fagott und Blockflöte

Daniel Deuter

Violine

Christoph Sommer

Theorbe und Gitarre

Anna Ros

Regie